Ein normaler Gottesdienst – nicht ganz!

Am Sonntag, den 5. Mai 2019, hielt der Bezirksälteste Henry Püschel den Gottesdienst in der Gemeinde Schleswig.

Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Wort aus Kolosser 1 Vers 16:
„Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“

Eingehend auf die Aussage im Eingangslied der Sänger „Jesus kehr neu bei mir ein“, unterstrich der Älteste das bekannte selbstverständliche Verlangen der Gläubigen, immer die Nähe des Herrn im Gottesdienst zu erleben. Dabei braucht es aber wieder neu die Ansprache und Berührung der Seele -  das persönliche Wahrnehmen der Liebe Gottes durch seinen Sohn.

Im Brief an die Kolosser geht es dem Apostel Paulus darum klarzustellen, dass Jesus das Heil bringt und Gott der Schöpfer ist. Auch in Kolossä gab es Strömungen, die das göttliche Wirken in Frage stellten. Wir sind heute in der Zeit nach Ostern. Wir glauben an die Auferstehung Jesu Christi, wie es überliefert ist. Gott hat es so gemacht. Er ist der Schöpfer Himmels und der Erden, ja er konnte auch einen Esel zum Sprechen bringen – nichts ist ihm unmöglich.

Nachdem vorzeiten Gott durch Propheten geredet hat, hat er in der letzten Zeit durch den Sohn gesprochen. Was sagt er uns? „Ich bin das Licht der Welt, der Weg und das Leben.“ Also gilt es, Jesus Christus auf- und anzunehmen und in das Leben mitzunehmen, ja seine Nähe zu erleben.

In den Co-Predigten unterstrichen der derzeitige Vorsteher Priester Lars Rohland und auch Priester Uwe Helmecke, dass ein jeder doch die Liebe Gottes verspüren mag und dabei auch bereit sei, sein Herz für den Herrn zu öffnen. Unser Himmlischer Vater mag es, wenn wir ihm entgegenbringen: Mein Herz ist offen für dich!

Nach dem Abendmahl der Gemeinde erhielten die Eheleute Sinram den Segen zu ihrer Silbernen Hochzeit. Als besonderes Wort gab der Bezirksälteste dem Silberpaar den 5. Vers aus Psalm 70:
„Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Hochgelobt sei Gott!“

In der Ansprache an das Paar unterstrich der Älteste, dass wir bei der Betrachtung des Nächsten ja auch sein Glück und Wohlergehen im Blick haben. Wenn also jemand den Partner für das Leben sucht, ist es gut, wenn wir den großen Gott mit einbeziehen. Er führt zusammen und er hat seine Freude daran, wenn wir ihn fragen. Jetzt wurde nach dem Segen zur Silberhochzeit gefragt und das ist es, was der 5. Vers ausdrückt, die Freude und das Fröhlichsein!