Jahresauftakt mit Apostel Falk 20.01.2013

Für die Geschwister in Schleswig begann das Jahr mit einem Festgottesdienst.
Am 20. Januar 2013 besuchte Apostel Uli Falk die Gemeinde.

Dem Gottesdienst lag das Wort aus Matthäus 10, 32 zugrunde:

Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater“.


Als Eingangslied sang die Gemeinde "Ich bete an die Macht der Liebe" (GB 221).

Eingehend auf das Lied der Sänger (Tröstet, tröstet mein Volk) unterstrich der Apostel seinen Wunsch, dass doch alle von dem Trost und der Freundlichkeit Gottes wieder neu umfangen sein mögen.

Der Herr will freundlich mit seinem Volk reden und will die Liebe, wie im Eingangslied der Gemeinde besungen, offenbaren. Die Gemeinde hat diese sehr prägnante Aussage getätigt: „Ich bete an die Macht der Liebe“. Das hat zunächst mit der eigenen Haltung zu tun. Tue ich das auch? Stehen wir in der Anbetung? Ist es für uns auch wirklich wichtig, seine Liebe in unser Herz aufzunehmen? Sichtbar wird das in unserem Handeln, ob es unser Wesen beeinflusst.

Eingehend auf die Freundlichkeit des Herrn übertrug der Apostel das auf unsere Haltung, wenn wir über unseren Glauben sprechen und diesen praktizieren. Tun wir das in Freundlichkeit?

Egal wie es uns im Irdischen geht, so haben wir doch immer Grund, uns innerlich zu freuen, weil,

- er uns zu seinen Kinder erkoren hat,
- er uns erwählt hat,
- er uns eine wunderbare Zukunft verheißen hat.

Wir dürfen auch dankbar sein, dass wir heute Morgen ohne Verfolgung in den Gottesdienst gehen konnten. Weltweit ist das den Christen nicht überall möglich. Das Textwort ist ein bekannter Satz aus der Heiligen Schrift. Die Aussage des Gottessohnes ist eine Zusage für alle. Er steht zu seinem Versprechen: Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater“.

Es ist wie in einer engen Beziehung zwischen zwei Menschen, dass man sich zueinander bekennt. Wer so richtig verliebt ist, der hält zueinander, egal welche Nachteile das ergibt.

Wenn wir uns zu Gott bekennen, heißt das Stellung beziehen. Das war noch nie anders. Das war auch schon vor Jesus Erscheinen so.

Als die drei Männer in den Feuerofen sollten, sprachen sie, „Wenn unser Gott das will, dann wird er uns bewahren. Aber wenn das selbst nicht der Fall ist, dann werden wir den anderen Gott nicht anbeten“. (Daniel 3, 17. 18) Das ist klares Bekenntnis, daran festzuhalten, auch wenn Nachteile daraus erwachsen können.

Wie gehen wir heute mit unserer Positionierung um? Im Laufe unseres Lebens kommen wir immer wieder in neue Umfelder wie Schule, Ausbildung, Beruf. Nutzen wir die Möglichkeit des klaren Positionierens, des Bekennens unseres Glaubens?

Apostel Falk verwies damit auf unseren Stammapostel, der zu Beginn des Jahres aufgerufen hat, dass dies ein Jahr des Bekennens für alle werden möge.

Der Bischof Beckmann ergänzte das Dienen des Apostels.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls konnten drei Seelen das Sakrament der Geistestaufe empfangen.

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